Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für B2B
§ 1 Geltungsbereich
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Webdesign, Webhosting, E-Mail-Hosting und Reseller-Hosting, die zwischen [Dein Firmenname/Dein Name, Adresse] (im Folgenden „Anbieter“) und dem Kunden geschlossen werden.
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Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen.
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Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
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Die Darstellung der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar.
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Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde den Bestellprozess auf der Website abschließt und der Anbieter die Bestellung durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
§ 3 Leistungen und Abnahme im Webdesign
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Der Anbieter erstellt Webseiten nach den Vorgaben des Kunden basierend auf dem gewählten Paket.
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Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Erstellung notwendigen Inhalte (Texte, Bilder, Logos) zeitnah und in entsprechender Qualität zur Verfügung zu stellen. Für die rechtliche Unbedenklichkeit (insbesondere Urheber- und Markenrechte) dieser Inhalte ist allein der Kunde verantwortlich. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei.
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Nach Fertigstellung wird der Kunde zur Abnahme aufgefordert. Die Webseite gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 7 Werktagen nach Übergabe wesentliche Mängel in Textform rügt.
§ 4 Leistungen im Web-, E-Mail- und Reseller-Hosting
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Der Anbieter stellt dem Kunden Speicherplatz auf mit dem Internet verbundenen Servern zur Verfügung.
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Der Anbieter gewährleistet eine Server-Erreichbarkeit von [z.B. 99 %] im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten sowie Ausfallzeiten, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Störungen der Internetinfrastruktur).
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Beim Reseller-Hosting ist der Kunde berechtigt, den Speicherplatz an eigene Endkunden weiterzuvermieten. Der Kunde tritt gegenüber seinen Endkunden als alleiniger Vertragspartner auf. Der Kunde haftet dem Anbieter gegenüber für alle Rechtsverletzungen, die durch seine Endkunden entstehen.
§ 5 Pflichten des Kunden (Mitwirkung und Backup)
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Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, ist der Kunde für die regelmäßige Sicherung (Backup) seiner Daten (Website-Inhalte, E-Mails, Datenbanken) selbst verantwortlich.
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Es ist dem Kunden untersagt, rechtswidrige, extremistische, urheberrechtlich geschützte (ohne Lizenz) oder unverhältnismäßig ressourcenintensive Inhalte auf den Servern zu speichern oder zu verbreiten.
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Bei einem Verstoß gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, die Dienste des Kunden ohne vorherige Ankündigung vorübergehend oder dauerhaft zu sperren.
§ 6 Preise und Zahlungsbedingungen
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Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
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Hosting-Leistungen (inklusive E-Mail und Reseller) werden im Abonnement-Modell abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt [monatlich / jährlich] im Voraus.
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Zahlungen sind nach Rechnungsstellung sofort und ohne Abzug fällig, sofern auf der Rechnung kein anderes Zahlungsziel ausgewiesen ist. Befindet sich der Kunde im Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, die Leistungen bis zur vollständigen Zahlung zu pausieren.
§ 7 Laufzeit und Kündigung (Hosting-Abonnements)
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Die Hosting-Verträge werden auf unbestimmte Zeit geschlossen.
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Das Abonnement kann von beiden Parteien jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Ende des jeweils laufenden Abrechnungszeitraums (z. B. zum Ende des gebuchten Abrechnungsmonats) gekündigt werden.
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Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. per E-Mail).
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Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 8 Gewährleistung und Haftung
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Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
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Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
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Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
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Schadensersatzansprüche des Kunden verjähren nach einem Jahr.
§ 9 Datenschutz und Auftragsverarbeitung (AVV)
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Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der Vertragserfüllung gemäß den Bestimmungen der DSGVO.
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Da der Kunde auf den Servern des Anbieters in der Regel personenbezogene Daten Dritter speichert (z. B. E-Mails, Kundendaten im Reseller-Hosting), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 10 Schlussbestimmungen
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
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Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Anbieters.
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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
